ein text von emanuel rogge

Du Bist

Ich möchte nicht der Autor sein, unwissend um die Schlinge des Nebels, die
mich spürbar einengt. Im Okzident hat bereits der Tag begonnen zu beginnen
und die Vögel singen ein Lied, welches ich nicht verstehen möchte. Die
Blätter der Bäume fallen, leise genug um sie nicht hören zu müssen. Meine
schlaffe Haut sinkt in den Stuhl und schmiegt sich ihm an. Unerschrocken und
in jener Erwartung gebe ich mich hin. Der Frosch schnurrte, bevor ich auf im
seifenartig in die Badewanne ausrutschte- souverän möchte ich nicht
derjenige sein. Ich sitze, die Wolken ziehen an mir vorbei, der Mond scheint
auf mich herab, welchen ich nicht erkenne. Mich darüber hinwegzusetzen, was
ich nicht wollte, scheint mir unreal. Real ist die nüchterne Einsicht des
phlegmatischen Stilllebens, in Unveränderung zu leben und sie zu genießen.
Ich bin begrenzt und möchte nicht wachsen, über mich hinaus die Besonderheit
meiner Einzigartigkeit erkennend. Ich schlafe mit offenen Augen und lebe
durch sie hinweg verrottend in das mir banale Unvorhersehbare.

Die Zeit läuft dir nicht davon

Ist jedoch dein ärgster Kontrahent

Denkst du schon an morgen

Vergisst du den Moment

Der samsarische Schleier hat sich etabliert. Ohne ihn ist das Leben
lebensunwert. Warum fühl ich mich zu ihm hingezogen, der mich verdrängt,
marginalisiert und bestimmt? In lebensewiger Abhängigkeit bin ich ihm in
jedem Augenblick und zu jeder Zeit ausgesetzt, in schleichender Unterwerfung
und Zensur meiner Person und in eigentlich ungewollter Akzeptanz einer
Nicht- Ich- Lebensweise. Er ist durchdringbar, lügnerisch träumst du
phantastisch. Ich schließe meine Augen und versuche das Wirkliche zu
erkennen. Selbst überwinde ich mich, würdigst du jene Gefühle und Gedanken?

figgi

rok

basel

war mal wieder in basel, schöne bunte line…und juttes wetter

smash

liunes

sssssd

der blog

der blog ist tot!
es lebe der Blog

tziu

is das nich was für euch?

http://www.bassartfestival.de/

vllt komme ich auf ne stipvisite…